Klassenfrage Klimawandel

…it’s all about the money, money! Der Klimawandel und der Umgang mit ihm sind aus vielerlei Hinsicht eine Klassenfrage.

Was meinen wir mit Klasse?

Mit dem Begriff Klasse meinen wir nicht die im sogenannten »Realsozialismus« [1] zur großen Gruppe mit gemeinsamen Wünschen, Interessen und Bewusstsein verklärte »Arbeiterklasse«. Diese war weniger Realität, sondern mehr eine vorgeschobene Masse, in deren Sinne die Partei-Elite vorgab zu handeln.

Wir hingegen meinen mit Klasse zum einen die Summe von Menschen, die nicht über Produktionsmittel, also die nötigen finanziellen oder materiellen Ressourcen verfügen, um selbst Kapitalist*innen sein zu können. Menschen, die sich aus diesem Grund in entlohnte Arbeitsverhältnisse begeben müssen, um das für Miete, Essen etc. notwendige Geld aufzubringen. Das bedeutet nicht, dass alle, die der Klasse der Lohnabhängigen angehören, untereinander gleich sind und auch nicht, dass diese über dieselben finanziellen Möglichkeiten, privaten Interessen oder Bedürfnisse verfügen. Vor allem teilen sie nicht zwangsläufig gleiche Vorstellungen, zum Beispiel in der Politik oder über den Klimawandel.

Aus diesem Umstand, ihre Arbeitskraft zum Selbsterhalt auf dem Markt verkaufen zu müssen, ergibt sich notwendigerweise auch innerhalb der Klasse der Lohnarbeitenden ein Konkurrenzverhältnis: Während bspw. die Arbeiter*innen in der nachhaltigen Energieindustrie davon profitieren, wenn Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, verlieren ggf. die Arbeiter*innen in der Kohleindustrie dabei ihre Jobs.

Neben den Lohnabhängigen gibt es zum anderen noch die Klasse derjenigen, die Privateigentum an Produktionsmitteln besitzen und dieses Kapital einsetzen, um mehr Kapital zu erwirtschaften – die Kapitalist*innen. Auch sie stehen untereinander in Konkurrenz. Allerdings nicht um zum Beispiel Jobs, sondern um Ressourcen, Marktanteile und Profite. Sie sind stets gezwungen, den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften und diesen wieder in ihre Unternehmung zu investieren. Andernfalls wären sie in der Konkurrenz zum Scheitern verurteilt.

Beide Klassen, also die der Eigentümer*innen der Produktionsmittel und die der Besitzlosen, unterscheiden sich nicht nur gegeneinander, sondern auch innerhalb ihrer jeweiligen Klasse auf verschiedene Weise. Dazwischen vermittelt der Staat, der einerseits sicherstellen will, dass auch künftig genug Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um produzieren zu können. Und der andererseits dafür sorgen muss, dass es auch weiterhin Menschen gibt, die sich Arbeit suchen müssen, um über die Runden zu kommen. Zum Schutz der Lohnarbeitenden, auf die der kapitalistische Staat zum Selbsterhalt angewiesen ist, erlässt der Staat Gesetze, die die Arbeitszeit beschränken oder einen Mindestlohn festsetzen. Allerdings erhalten die Lohnarbeitenden nur genug um ihre eigene Arbeitskraft wiederherzustellen. Alles darüber hinaus wird ihnen vorenthalten und größtenteils wieder in die Produktion reinvestiert. Denn der Staat handelt hier nicht uneigennützig protektionistisch. Ein Großteil heutiger Arbeitnehmer*innenrechte, wie z. B. der acht Stunden Tag, sind Errungenschaften historischer Kämpfe der Arbeiter*innenbewegung.

Im global durchgesetzten Kapitalismus muss der Staat vor allem für die Konkurrenzfähigkeit des eigenen Standorts sorgen, damit Unternehmen nicht abwandern, Arbeitsplätze gesichert werden und möglichst viele ein Auskommen haben. Dazu gehören auch die Organisation der Ausbildung und Qualifikation des Nachwuchses, die öffentliche Infrastruktur und die Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung sowie das Wachen über das Einhalten der Marktbedingungen und Gesetze. Genauso wie im Zweifel militärische Interventionen, um den nationalen Unternehmen den Zugang zu benötigten Rohstoffen zu sichern. Viele der modernen kapitalistischen Nationalstaaten leisten sich zudem mehr oder weniger funktionierende Sozialsysteme, die dafür sorgen sollen, auch denen die Existenz zu sichern, die in der Konkurrenz um Arbeitsplätze zurückbleiben und somit die Stabilität des Sozialgefüges zu wahren.

In vielen Strömungen der Sozialwissenschaften wurde Klasse nach Ende des 2. Weltkriegs durch die Begriffe Schicht und Milieu ersetzt, um die Ausdifferenzierung finanzieller Möglichkeiten und Lebensstile innerhalb der lohnabhängig Beschäftigten zu erfassen. Fortan wurde auf den Begriff der Klasse weitgehend verzichtet, weil ihre Mitglieder sich (bis heute) meistens nicht als gemeinsame Klasse verstehen. Aus »Klassenherrschaft« wurde »soziale Ungleichheit«. 

Wir sprechen demgegenüber ganz bewusst von Klassen: Denn Klasse betont nicht nur die ungleiche Verteilung von finanziellen Gütern oder z. B. ungleichen Bildungschancen sondern fragt auch nach den Produktionsverhältnissen, die hinter diesen Ungleichheiten stehen und welche diese systematisch immer wieder aufs Neue hervorbringen. Damit verbunden sprechen wir auch von »Ausbeutung« der und »Herrschaft« über die Lohnarbeitenden durch das Kapital, weil diese Begriffe die gesellschaftliche Realität genauer erfassen und gleichzeitig problematisieren. Im Gegensatz zu beispielsweise der Rede von »ungleichen Lebenschancen«, die diese Verhältnisse als quasi natürlich gegeben und nicht etwa als sozial und ökonomisch konstruiert also gesellschaftlich produziert, darstellen.

Im global durchgesetzten Kapitalismus muss der Staat vor allem für die Konkurrenzfähigkeit des eigenen Standorts sorgen, damit Unternehmen nicht abwandern, Arbeitsplätze gesichert werden und möglichst viele ein Auskommen haben. Dazu gehören auch die Organisation der Ausbildung und Qualifikation des Nachwuchses, die öffentliche Infrastruktur und die Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung sowie das Wachen über das Einhalten der Marktbedingungen und Gesetze. Genauso wie im Zweifel militärische Interventionen, um den nationalen Unternehmen den Zugang zu benötigten Rohstoffen zu sichern. Viele der modernen kapitalistischen Nationalstaaten leisten sich zudem mehr oder weniger funktionierende Sozialsysteme, die dafür sorgen sollen, auch denen die Existenz zu sichern, die in der Konkurrenz um Arbeitsplätze zurückbleiben und somit die Stabilität des Sozialgefüges zu wahren.

In vielen Strömungen der Sozialwissenschaften wurde Klasse nach Ende des 2. Weltkriegs durch die Begriffe Schicht und Milieu ersetzt, um die Ausdifferenzierung finanzieller Möglichkeiten und Lebensstile innerhalb der lohnabhängig Beschäftigten zu erfassen. Fortan wurde auf den Begriff der Klasse weitgehend verzichtet, weil ihre Mitglieder sich (bis heute) meistens nicht als gemeinsame Klasse verstehen. Aus »Klassenherrschaft« wurde »soziale Ungleichheit«. 

Wir sprechen demgegenüber ganz bewusst von Klassen: Denn Klasse betont nicht nur die ungleiche Verteilung von finanziellen Gütern oder z. B. ungleichen Bildungschancen sondern fragt auch nach den Produktionsverhältnissen, die hinter diesen Ungleichheiten stehen und welche diese systematisch immer wieder aufs Neue hervorbringen. Damit verbunden sprechen wir auch von »Ausbeutung« der und »Herrschaft« über die Lohnarbeitenden durch das Kapital, weil diese Begriffe die gesellschaftliche Realität genauer erfassen und gleichzeitig problematisieren. Im Gegensatz zu beispielsweise der Rede von »ungleichen Lebenschancen«, die diese Verhältnisse als quasi natürlich gegeben und nicht etwa als sozial und ökonomisch konstruiert also gesellschaftlich produziert, darstellen.


Produktionsprozess

Der gleiche Prozess, der Naturzerstörung und Umweltverschmutzung produziert, schafft auch das Klassenverhältnis der kapitalistischen Gesellschaft. Dieser Prozess ist die Herstellung von Waren, die wir in unserer Gesellschaft mal mehr, mal weniger dringend brauchen. 

Kurz gefasst funktioniert es so: Die Unternehmen, ob nun Einzel- oder Aktiengesellschaft (in welcher die Eigentümer*innen durch eine Geschäftsführung agieren), kaufen Rohstoffe und Maschinen, stellen Fabriken oder Arbeitsräume zur Verfügung und kaufen sich auf dem Arbeitsmarkt Arbeitskräfte ein. 

Diese Arbeitskräfte verfügen selbst nicht über das hierfür nötige Kapital. Sie können zwar prinzipiell frei wählen, für welches Unternehmen sie arbeiten wollen, sind aber gezwungen, sich aus dem bestehenden Angebot für eine oder einen zu entscheiden und die nötigen Kenntnisse und Qualifikationen mitzubringen, um Geld verdienen zu können, das dann ihr Überleben sichert. Ihre eigenen Wünsche und Träume, aber auch ihre Lebensumstände – also ob sie z. B. Angehörige pflegen – müssen sie fast immer hinten anstellen – oder mit den finanziellen Konsequenzen leben.

Die Unternehmen zahlen den Lohnarbeitenden keinen Lohn, der dem Wert ihrer tatsächlich geleisteten Arbeit entspricht, sondern nur einen Teil des – während der Arbeit erwirtschafteten – Werts. Denn der Produktionsprozess muss profitabel bleiben, damit die Eigentümer*innen selbst ein Auskommen haben und gleichzeitig einen Teil des Profits wieder in das Unternehmen investieren können, um Wachstum zu erzeugen. Und das so viel, so oft und so schnell wie möglich. 

Kurz gefasst funktioniert es so: Die Kapitalist*innen – ob nun als einzelner Besitzerin eines Firmenunternehmens oder als Aktiengesellschaft, in der die Summe von Kapitalistinnen durch eine Geschäftsführung agiert – kaufen Rohstoffe und Maschinen, stellen Fabriken oder Arbeitsräume zur Verfügung und kaufen sich auf dem Arbeitsmarkt Arbeitskräfte ein.

Diese Arbeitskräfte verfügen selbst nicht über das hierfür nötige Kapital. Sie können zwar frei wählen für welche Kapitalist*innen sie arbeiten wollen, sind aber gezwungen, sich aus dem bestehenden Angebot für eine oder einen zu entscheiden, um Geld verdienen zu können. Ihre eigenen Wünsche und Träume, aber auch ihre Lebensumstände, also ob sie z.B. Angehörige pflegen, müssen sie fast immer hinten anstellen – oder mit den finanziellen Konsequenzen leben.

Die Kapitalistinnen zahlen diesen Lohnarbeiterinnen aber keinen Lohn, der dem Wert ihrer tatsächlich geleisteten Arbeit entspricht, sondern nur einen Teil dessen. Denn sie wollen ja an dem Produktionsprozess verdienen. Und das so viel und so oft, wie nur möglich.

Deshalb ist es das Interesse der Kapitalbesitzenden, die Lohnarbeitenden so lange wie möglich arbeiten zu lassen und, dass sie dabei so viele Waren so schnell wie möglich herstellen. Doch sehen wir uns nun die Grundlage von Naturzerstörung und –verschmutzung an.

Das Gewinnstreben im Produktionsprozess ist endlos. Würden sich einzelne mit weniger Profit zufrieden geben, würden sich andere Unternehmen in der Marktkonkurrenz durchsetzen. Denn mit ihren Profiten könnten sie zum Beispiel neue Maschinen kaufen, die eine noch höhere Produktionsrate und damit die noch günstigere und schnellere Warenproduktion ermöglichen. Doch je mehr Waren produziert werden, desto mehr Rohstoffe werden für ihre Herstellung verwendet und desto mehr Energie wird bei der Herstellung benötigt – weshalb auch mehr Schadstoffe entstehen. Ein Teufelskreis! 

Die lohnarbeitende Klasse stellt also unter immer weiter steigendem Energie- und Rohstoffverbrauch immer absurdere Mengen an Waren her, die die Kapitalist*innen dann verkaufen. Sie arbeitet demnach für den Profit derjenigen, die die Produktionsmittel besitzen. Der Profit wiederum ist die Grundlage für eine noch effizientere Produktion: noch mehr Waren in noch kürzerer Zeit… Ein Wahnsinn, an dem wir alle tagtäglich beteiligt sind.

Sichtbarkeit von Klassenverhältnissen in Arbeit und Wohnen?

Die Frage, wo und wie wir leben, erscheint oft als natürlich, als von Geburt an bestimmt. Vielleicht fragen wir uns im Alltag nichtmal nach dem »Warum?«. Doch diese Frage ist keine natürliche, sondern eine gesellschaftliche: Nicht die Natur entscheidet, wo arme und wo reiche Menschen wohnen, wo ein Kohle- und wo ein Atomkraftwerk entsteht. Das hängt ab von den finanziellen Möglichkeiten, die die Einzelnen in einer Gesellschaft haben, deren übergeordneter Zweck die endlose Profitmaximierung ist, die aber gleichzeitig die Grundbedingung für das Überleben der allermeisten Menschen ist.

Schon seit Beginn der Industrialisierung gibt es Schilderungen zur Klassenfrage »Naturzerstörung und Umweltverschmutzung«, auch wenn diese erst seit den 1960er Jahren vermehrt in den Vordergrund rücken. So lassen sich unzählige Beschreibungen des Lebens der lohnabhängigen Klasse finden, welches durch schier endlose Arbeitstage, schlimmste Armut und massive Umweltverschmutzung (durch die nun pausenlos rauchenden Schornsteine, die in Flüsse gekippten Fabrikabfälle etc.) geprägt waren. Meistens war es die Lohnarbeitenden, die in diesem lebensfeindlichen Umfeld der Fabriken leben musste, während Besitzende ihre Häuser dort hatten, wo die Auswirkungen der Umweltverschmutzung nicht so sehr sichtbar waren und sie dementsprechend keine oder zumindest weniger gesundheitliche Folgen in Kauf nehmen mussten. 

Noch heute ist es oft der ärmste Teil der lohnabhängigen Klasse, der im Umfeld von Fabriken, Kohle- und Atomkraftwerken oder Müllhalden lebt. Was schon hier in einer der reichsten Regionen der Welt eine Zumutung sein kann, ist in ärmeren Regionen der Welt eine unfassbare Qual. Eine Qual, die sich im Zuge der Globalisierung in die ärmsten Länder ausgelagerte schwerste körperliche Arbeit bei gleichzeitig schlechtem Arbeitsschutz noch potenziert.

Chancen und Grenzen des Konsums?

Es ist klar, dass ein menschliches Leben ohne die Nutzung von natürlichen Ressourcen nicht möglich ist. Wir können und wollen ja auch in Zukunft nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten, die Menschen entwickelt haben und die unseren Alltag prägen. Doch ist die Ursache der Naturzerstörung eben nicht die Produktion der Waren, die wir für ein lebenswertes Leben für Alle brauchen, sondern die Produktion, die nur dem Zweck der Profitmaximierung dient. 

Sie muss beständig immer mehr Stoffe in die Produktion werfen und immer schneller produzieren, um immer mehr Profit zu erwirtschaften und mit diesem den Kreislauf von vorne in Gang zu setzen. Davon profitieren dann aber eben nicht Alle, sondern nur die, die eh schon mehr besitzen als Alle anderen. Dieselben Kapitalist*innen, ihre Interessenvertretungen und auch die von Steuereinnahmen abhängigen Politiker*innen, sind es dann auch, die den Kampf gegen den Klimawandel meistens zur Sache der Konsument*innen erklären. Oder aber blind auf technischen Fortschritt vertrauen, der das Problem schon irgendwie lösen wird. 

Doch ist der Konsum nur mittelbar das Problem, denn der Großteil der Naturzerstörung und -verschmutzung findet in der Vorbereitung auf diesen – oder in der Produktion selbst statt. Und die orientiert sich in der Regel erstmal nicht am tatsächlichen Bedarf der Menschen, sondern produziert auf Basis von Absatzschätzungen, die konkurrierende Unternehmen jeweils für sich erstellen. Erst im nächsten Schritt hoffen die Unternehmen, all die Waren dann auch wirklich verkaufen zu können. Denn ob die Waren tatsächlich gebraucht werden und genug zahlungskräftige Nachfrage für sie besteht, zeigt sich erst auf dem Markt. Was nicht verkauft werden kann wird verramscht oder – um die Preise stabil zu halten – vernichtet.

Der Einfluss der Konsument*innen auf die Produktion ist somit viel kleiner, als uns in moralischen Sonntagsreden weißgemacht werden soll. Das soll natürlich nicht leugnen, dass du biologische, nachhaltig und fair produzierte Waren aus lokalem Anbau kaufen kannst, die deinen ökologischen Fußabdruck klein halten. Doch ist es eben auch eine Klassenfrage, wer sich diese Waren leisten kann – und wer nicht.

Viele Arbeitslose, geringfügig Beschäftigte, Zeitarbeiter*innen, Alleinerziehende, große Familien, Geflüchtete, Wohnungslose etc. haben ganz andere Probleme, vor denen sie stehen. Sicher aber nicht ökologisch nachhaltiger und moralisch vertretbarer Konsum. Dieser mag zwar eine noble Sache sein, doch verändert er nur sehr wenig, weil er nur von einem kleinen Teil unserer Gesellschaft überhaupt ausgeübt werden kann. 

Weltweit gesehen, sind die Reichtumsunterschiede noch größer und die Möglichkeit zu moralischem Konsum für noch mehr Menschen weitaus geringer: Eine Studie von Oxfam aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass die reichsten 10 Prozent der Menschheit für 49 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich sind, während die ärmsten 50 Prozent umgekehrt nur 10 Prozent verursachen. 

Warum der Klimawandel nicht allein durch individuellen Konsumverzicht aufzuhalten sein wird, versuchen wir in dem Text »mit dem Aufhören anfangen – trotz alledem« darzulegen. Es ist eine Klassenfrage, wer wie stark an der Naturzerstörung beteiligt ist und es ist eine Klassenfrage, wer von dieser Naturzerstörung am meisten betroffen ist und wer sich vor den Folgen retten kann.

Anmerkungen:
[1] Der Begriff „Realsozialismus“ oder „real-existierender Sozialismus“ war einerseits Selbstbezeichnung von Staaten wie der DDR oder der UdSSR und meint, dass diese sich im Zwischenstadium von der kapitalistischen zur klassenlosen Gesellschaft befinden würden. Andererseits war es auch eine Fremdbezeichnung dieser Gesellschaften durch oppositionelle Linke in Ost und West, die dort keine freie, klassenlose Gesellschaft sahen, sondern eine Diktatur einer kleinen Parteielite. Mehr bei den Freund*innen von Straßen aus Zucker: https://strassenauszucker.
tk/2009/11/realsozialismus/

Literaturtipps:
Karathanassis, Athanasios (2015): Kapitalistische Naturverhältnisse. Ursachen von Naturzerstörungen – Begründungen einer Postwachstumsökonomie. VSA-Verlag: Hamburg. ISBN 978-3-89965-623-7.

Heinrich, Michael (2005): Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung. Schmetterling Verlag: Stuttgart. ISBN 3-89657-593-7.

H

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.