Corona

Debattenbeiträge zur Corona-Pandemie.

Corona – eine Krise der Frauen

In fast allen sozialen Aspekten trifft das Virus die Frauen härter. Sie sind es, die den Laden auch jetzt im Wesentlichen am Laufen halten. Die Corona-Krise macht keinen Halt vor Klasse, Herkunft und Geschlecht – so heisst es. Das stimmt, aber nur teilweise.

Corona ist nicht vom Himmel gefallen

Die Verbreitung des Virus ist weder ein blöder Zufall, noch auf angebliche regionale Essgewohnheiten zurückzuführen. Verantwortlich ist die Naturzerstörung, die mit unserer Art zu wirtschaften einhergeht.

Existenzsicherung aller Menschen

Alle sind von dem Corona-Virus betroffen, dennoch trifft das Virus längst nicht alle gleich. Die soziale oder geografische Herkunft spielen auch hier genauso eine Rolle, wie das Geschlecht oder das eigene Bankkonto.

›Krank‹ ist das Gesundheitssystem

Die kaputtgesparten Gesundheitssysteme stehen kurz vor der Überlastung. Nach dem neoliberalen Umbau nationaler Gesundheitswesen ist dieser Zustand hausgemacht. Was ist die Perspektive in Zeiten einer globalen Virus-Pandemie? Solidarität.

Aus der Krise lernen

In Krisenzeiten tritt die Vereinzelung der Menschen besonders deutlich zu Tage. Aber gegen die Unterordnung unter das kapitalistische Konkurrenzprinzip, setzen wir die Perspektive: »Raus aus dem Hamsterrad!«

Alles anders machen!

Während der Virus-Pandemie wird erdrückend deutlich: der Markt regelt das nicht! Wenn alle auch in Krisenzeiten ein Auskommen haben und sich nicht um die eigene Existenz sorgen sollen, dann heißt das für uns: »Alles anders machen!«

Pandemic Demands

Der folgende Text wurde am 16. März von Al Mikay und Julia H auf der Website von Plan C aus Großbrittannien veröffentlicht. Der Text bezieht sich auf die aktuelle Situation rund um den Corona-Virus in UK, aber es gibt viele Parallelen zur Situation in Deutschland…